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Die "Fotogruppe Wagrain" arbeitet seit 1994 an gemeinsamen künstlerischen
Projekten. Von Beginn weg war es das Ziel, mit Laien ernsthafte künstlerische
Auseinandersetzung zu ermöglichen. Die Fotografie hat sich dafür
als sehr gute geeignetes Medium erwiesen, da sie eine weite Akzeptanz
in der Bevölkerung hat und auch wenig Schwellenängste für
Besucher bietet. Die Fotografie bietet dennoch zahlreiche Übergänge
in den Bereich der bildenden Kunst und Literatur.
Im Laufe der Zeit wurden neben fotodokumentarischen Arbeiten vor allem
auch eine Vielzahl von Projekten im Zwischenbereich von Fotografie und
konzeptueller Kunst durchgeführt:
Hier ist etwa die Auseinandersetzung mit dem Wagrainer Schriftsteller
Karl Heinrich Waggerl zu nennen, auf dessen schriftstellerisches und bildnerisches
Werk die Fotogruppe in einer Ausstellung (mit Katalog) Bezug nahm.
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Oder eine selbst erstellte und vertriebene Postkartenserie, die der üblichen
Postkarten - Kitschwelt entgegenwirkte. In einer zweiten Stufe dieser
Arbeit wurden bekannte österreichische Künstler einbezogen,
die in einer mail art Aktion ihrerseits wieder auf dieses Projekt Bezug
genommen haben. Beide Ausstellungen wurden auch als Postkartenserie publiziert.
Ziel aller dieser Projekte war die künstlerische Auseinandersetzung
auf breiter Basis und die Sensibilisierung von Laien für künstlerische
Fragestellungen. Alle Arbeiten wurden auch öffentlich in Ausstellungen
präsentiert und in der Regel wurde eine Publikation zur Dokumentation
dieses Prozesses hergestellt.
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