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Der Maler Ernst Huber, 1895 - 1960 Fest mit Wagrain verbunden ist der Name Ernst Huber. Über 10 Jahre lebte er hier in unserem Dorf in einem Haus auf dem Kirchboden, zu dessen Kauf ihn sein Freund Waggerl anregte.
Ernst Huber wurde 1895 in Wien geboren. Seine künstlerische Begabung zeigte sich schon sehr früh, die erste Ausstellung seiner Bilder fand bereits 1919 in Wien statt. Von da ab war er bei vielen Ausstellungen mit seinen Werken vertreten. Während aller Schaffensjahre blieb das Aquarell neben dem Ölbild das reichste Feld seiner künstlerischen Aussage. Huber beherrschte aber auch andere Techniken, die er ebenfalls anwendete. So entstand Anfang der Fünfzigerjahre das Secco an der Rückseite der Wagrainer Pfarrkirche, welches im Jahre 1999 von Peter Mayer im Auftrag des Kulturvereins „Blaues Fenster“ restauriert wurde. Ernst Huber schuf Hinterglasbilder, Holzschnitte, bemalte Keramik, außerdem war er ein eifriger Sammler von Volkskunst.
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Er war auch eng mit der „Zinkenbacher Malerkolonie“, die sich bei St. Gilgen gebildet hatte, verbunden. Er hatte sich dort zusammen mit mehreren bekannten Malern seiner Zeit (Ferdinand Kitt, Franz v. Zülow, Josef Dobrowsky) beim Adambauern eingerichtet. 1943, nachdem sein Sohn im Krieg gefallen war und die Wohnung in Wien ausgebombt wurde, wurde er von seinem Freund K. H. Waggerl überredet, in Wagrain ein Haus zu kaufen. Bis zum Jahre 1956 besaß Huber dieses alte Haus, dann übersiedelten er und seine Frau, die auch mit Dita Waggerl eine Freunschaft verband, wieder nach Wien. Ernst Huber war sehr viel auf Reisen, wovon er immer eine große „Ausbeute“ an Bildern heimbrachte. Seine Bilder aus südlichen Ländern und fernen Kontinenten strahlen eine impressionistische Helligkeit aus, doch das Gegenständliche behielt immer seine Eigen- bedeutung. Aber auch in der Heimat, auf dem Land, speziell auch hier in Wagrain, entstanden viele seiner Landschaftsbilder. Durch die tiefe Verbundenheit des Malers mit dem heimatlichen Land offenbart sich der geheime Zauber einer stillen und unauffälligen Landschaft.
M. Kühhas > mehr Information |
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