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Von
der Antoniuskapelle her betritt man als Besucher des Karl Heinrich
Waggerl Hauses das Gartengrundstück. Alte Laub- und Nadelbäume
stehen am Wegesrand. Bergahorn, Kirschen und Lärchen spenden
Schutz und Schatten. Die Birke, die Hemlockstanne und eine
Sternmagnolie gesellen sich zu den heimischen Bäumen.
An
einem riesigen chinesischen Bambus vorbei führt der Gartenweg
auf die Anhöhe zum Eingang des Museums. Im Schatten eines
Haselstrauches weist eine kleine Steintafel mit dem Namen „Campi“
auf das Grab seines geliebten Hundes hin. Das Kernstück der
Gartenanlage bildet der kunstvoll gestaltete Blumengarten mit seinen
Pflanzenterrassen, einer Steingartenmauer und seinen Formbeeten.
Vor
der Südfassade des Gebäudes bieten 5 Rosenbögen und
Vorgartenbeete einen freundlichen Anblick. Im Westen des Museums
schließt ein Gartenhof an, der zum Verweilen einlädt.
Hinter dem Haus fällt ein Wiesenhang steil nach Norden ab.
Karl
Heinrich Waggerl zeichnete sich wie auf vielen anderen Gebieten auch
in der Gartenkunst durch umfangreiches Wissen und gute
Pflanzenkenntnis aus. Mit feinem Sinn und Gespür hat er eine
Vielfalt von Sträuchern, Blumen und Zwiebelpflanzen in seinem
Garten zusammengestellt. Die bunte Palette der Blütenpflanzen
reicht vom Gebirgsenzian bis zur Indianernessel, von der Pfingstrose
bis zum Chinaschilf, vom Veilchen zur Schafgarbe.


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Rittersporn, Phlox,
Prachtspieren und Glockenblumen, Akanthusdisteln, Astern und
Chrysanthemen erfreuen durch ihre Gestalt und Blütenfarben. Der
Blütenkalender reicht von den ersten Frühlingstagen bis in
den späten Herbst. Pflanzen aus aller Herren Länder geben
sich in den mit runden Bachkugelsteinen eingefassten Beeten ein
Stelldichein. Besonders wirkungsvoll präsentiert sich der
Blumengarten vom Gehsteig aus. Ein „Blick über den Zaun“
zeigt die sonnigen Beete als malerisches Bild.
Hans
und Ursula Bauer
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